Inklusion 2016:
spielend integrieren!

Dieses Weihnachten möchten wir unser Augenmerk auf #inklusion lenken. Per Definition ist Inklusion das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung, unabhängig von Herkunft, Religion oder Hautfarbe – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel und in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.


Inklusion: Integrieren. Akzeptieren. Profitieren

In Zeiten, in der aller Orten wieder Zäune gezogen und Mauern gebaut werden, wollen wir mit dieser Weihnachtsaktion an unsere christliche Tradition erinnern, die in einem altbekannten Adventslied aus dem 17. Jahrhundert bereits betitelt wurde: ”Macht hoch die Tür die Tor macht weit” (hier nachzulesen).

Wir möchten Weihnachten 2016 dazu nutzen, Ihre Aufmerksamkeit auf Menschen zu richten, die zu oft aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden, weil sie den modernen Maßstäben der Selbstoptimierung, der Leistungsfähigkeit und des Erfolgsprinzips unverschuldet nicht entsprechen können - einfach nur deswegen, weil sie entweder krank oder weil sie körperlich oder geistig beeinträchtigt sind.

Ein besonders lebendiges Beispiel ist das Zentrum für Theater und Integration/Inklusion e.V. (zeftii) Das zeftii versteht sich als Plattform für Austausch und Vermittlung zwischen Anbietern und Nachfragern im Bereich theatraler Methoden zum Zwecke der Integration und Inklusion. Ebenso dient es als Plattform zur Kooperation und Koordination unterschiedlichster Angebote aus den genannten Bereichen.

Gemeinsam Theater spielen. Gemeinsam die Welt erfahren

Das letzte Projekt: ”So ein Theater. 2 Stücke, 3 Brote, ohne Grenzen und Barrieren” ist ein besonders Beispiel für das Anliegen von zeftii. Kurz und bündig schrieb der Verein auf der Einladung: "Behinderte und Geflüchtete spielen Theater. Gemeinsam essen wir. Grenzen verschwimmen und Barrieren werden aufgelöst oder verschoben!” Das ist Programm. Über das Spielen in ein gemeinsames Leben gleiten. Beim gemeinsamen Essen Verständnis füreinander und Vertrauen miteinander erfahren. Und dann gemeinsam hinaus ins Leben gehen. Wir von intercorp. unterstützen diese Initiative gerne, denn hier trifft Kreativität auf Pragmatismus und der Mensch auf ideelle Unterstützung. Wenn auch Sie etwas tun wollen, können Sie hier den ein oder anderen Euro spenden, damit des Projekt auch in Zukunft uneingeschränkt Schranken überwinden kann.

Ein besonders großartiges Beispiel für eine besondere Art von Inklusion ist die Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena e. V. Diese Elterninitiative schafft Orte und Projekte für betroffene Kinder und deren Angehörig. Was als kleine Selbsthilfe-Gruppe betroffener Eltern begann, ist heute – 25 Jahre später – zu einer großen und großartigen Unternehmung gewachsen.

Ein Leben ohne Hoffnung ist wie ein Vogel ohne Schwingen …

Schwerpunkt der Betreuungsarbeit der in Jena ansässigen und für Thüringen einmaligen Beratungsstelle ist die Integration schwer kranker Kinder in ein normales und soziales Umfeld. So wurde ein Ort unweit der Klinik geschaffen, an dem Eltern und Kinder aus allen Teilen Thüringens und den benachbarten Bundesländern Hilfe erfahren. Der Verein unterstützt zudem die onkologische Abteilung der Kinderklinik durch die Bereitstellung von Spielkonsolen, Laptops mit Internetzugang, Spielen sowie kindgerechtem Geschirr und Mobiliar. Neben dem Klinikclown Knuddel, der mit seinen bunten Späßen sehr dazu beiträgt, den Aufenthalt für jung und alt soweit wie möglich zu erleichtern, wurde zudem ein ambulanter Hausbesuchsdienst eingerichtet und monatlich stattfindende Kindernachmittage für die ganze Familie durchgeführt. Aktuell steht für den ehrenamtlich geführten Verein das wohl größte Projekt der Vereinsgeschichte an: der Neubau einer Beratungs- und Betreuungsstelle am neuen Klinikstandort in Jena. Dafür braucht der Verein jede Unterstützung, die wir von intercorp. gerne leisten. Wenn auch Sie etwas tun wollen, finden Sie hier alle notwendigen Informationen

Ein weiteres exzellentes Beispiel für Eigeninitiative und größtmögliches Engagement ist die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft ID. Der ehemalige Bundesliga-Profi Jörg Dittwar hat sich der Aufgabe verschrieben, jungen Fußballern mit einem Intelligenzquotienten unter 75 die große weite Fußballwelt zu öffnen. Mit maximalem Einsatz trainiert er 20 Fußballer und formt daraus eine Fußballmannschaft, die Deutschland bei der Behinderten-Welt- und Europameisterschaften vertritt.

Was uns dabei sehr beeindruckt – aber auch sehr nachdenklich stimmt – ist die Tatsache, dass er dabei nahezu auf sich allein gestellt ist und keine Hilfe seitens des reichen DFB (Deutscher Fußball-Bund) erhält und auch vom DBS (Deutscher Behindertensport-Verband) nur am Rande wahrgenommen wird. Denn für beide Verbände ist die Nationalmannschaft ID aus verschiedenen Gründen nicht medienwirksam zu vermarkten.



Für diese drei leuchtenden Beispiele von Integration und Inklusion hat intercorp. im Jahr 2016 gern Zeit und Geld zur Verfügung gestellt. Wir haben dabei die Ausgaben, die wir in der Vergangenheit für Kundengeschenke ausgegeben haben, verdoppelt und in diese Projekte investiert.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie, liebe Kunden, soziales Engagement leben. Für uns, die wir ja eigentlich alles haben (Geld, Gesundheit und Freunde), sollte eine Zukunft ohne Grenzen und Mauern ein Ziel sein. Gemeinsam, sozial und integrativ – so wie wir uns ein befruchtendes Zusammenleben aller vorstellen. Oder um es anders auszudrücken: Wir sind Mensch.


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